Ruderanlage

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Balance Ruder

 

 

Herstellung des Balance Ruders:

 

- Die Schablone habe ich von einem Freund bekommen, das ist ein NACA 0012 Profil.

 

- Da dies nur Halbprofile waren, habe ich die Fotokopiert, gefalten und ausgeschnitten. Auf eine Sperrholzplatte geklebt und somit übertragen, ausgesägt und geschliffen. Die jeweils kleinere obere und untere Platte verleimt. In der Mitte kommt noch eine 12mm Platte zwischen, dort liegen jetzt 12mm Klötze dazwischen und mit der Gewindestange sind obere und untere Schablone zusammengehalten.

 

- Der Raum für die Ruderstange, an der die 12mm Befestigungslaschen innen im Ruder werden von der Innenseite ausgefräst.

 

-Nun habe ich das Ruder in der Trennebene (die liegt genau mittig) nochmal auseinander gemacht um auf der Formatsäge einen Exakten 90Grad Winkel zur Achse zu sägen, damit die untere und obere Fläche gerade sind und eine Auflage für das Bohr werk bieten. Zuerst, 30mm Loch 400mm tief bohren, davon habe ich aber wieder Abstand genommen, weil sich so große Bohrer auch auf einem Bohr Werk bei Holz ins Werkstück ziehen und dann ist alles kaputt.

 

- Also wurde die Position ermittelt und mit einer Oberfräse in beide hälften jeweils die Nut gefräst. Dadurch die Nut ja nun Eckig ist, wird später der Raum für Dickharz genutzt, somit sollte die Verbindung zur Welle noch besser werden. Als Verdreh Sicherung wurden drei Bleche an die Welle geschweißt. Dafür mussten natürlich auch Taschen gefräst werden.

 

- Als Ruderwelle wurde ein Dickwandiges Hochdruck Hydraulikrohr aus V4a verwendet. Ich habe einen Durchmesser von 30mm gewählt, die Wandstärke beträgt 4mm.

 

- Am oberen Ende der Ruderwelle wurde dann nach dem Anpassen auf Länge ein Stopfen mit entsprechendem Durchmesser eingeschrumpft.

 

- Die Halterung für die Pinne und Verbindung zur Welle wurde aus einem Entsprechend den Abmessungen passendem Vierkantrohr (auch Dickwandig) was von oben aufgesägt wurde hergestellt. Dort liegt die Pinne drin, ist durch eine Schraube hinten als Drehpunkt verbunden. Unten drunter habe ich dann noch eine Bohrung mit Gewinde gemacht, dort dann eine Schraube von unten reingedreht, unter der Pinne genau an dieser Stelle dann eine Unterlegscheibe befestigt. Dort kann jetzt die Neigung der Pinne eingestellt werden.

Zwei Ringe mit 50 x 30,2 x 15mm dienen als Verbindung und Einstellmöglichkeit. Der untere begrenzt die Ruderwelle nach oben und der obere Ring ist unter das Vierkantrohr geschweißt. Dort befinden sich dann drei dem im Umfang aufgeteilte Bohrungen M8. In zweien sind Madenschrauben und eine ist nach der Justierung des Pinnenhalters zum Ruder, damit die in der Achse fluchten, durchgebohrt dann Gewinde geschnitten und so durch eine M8 Inbusschraube am herausrutschen gehindert. Nicht das ich das Ruder beim Segeln verliere. Es hat sich auch schon gezeigt, dass nach 3 Monaten die Madenschrauben lose waren. Also war die Entscheidung ein Loch in der Welle durchzubohren genau richtig.

 

- Als Lagerung der Welle dienen zwei Kunststoffbüchsen die auf die Entsprechenden Durchmesser zuerst gedreht und anschließend passgenau mit Hilfe einer einstellbaren Reibahle aufgerieben. Nach gut 150sm hat sich am Spiel nichts geändert. Mal sehen wie sich das Entwickelt, dann können die Büchsen leicht getauscht werden.