Heckverlängerung

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Die Bilder sollten in der richtigen Reihenfolge angeordnet sein.

 

- Am Spiegel und Heck wo die Heckverlängerung mit dem Boot verbunden wird, dass Gelcoat bis zum Laminat abschleifen (ca. 15cm breit). Die Seitenwände am Heck aber erst nachdem die Grundform an laminiert wurde, weil sonst die Schalung nicht Dicht anliegt. Ich habe gerade an den Seitenwänden am Heck etwa 3mm tief abgetragen, um keinen so Stufenförmigen Übergang zu erhalten.

 

- Die Schalung in Form einer Hartfaserplatte 3mm einseitig beschichtet (wie sie als Rückwand von Kleiderschränken verwendet wird). Warum einseitig beschichtet? Da die beschichtete Seite nach innen zum neuen Laminat kommt, hat man weniger Probleme beim ausschalen. Diese Schalung kann man mit Spanngurten gut in Position bringen, aber immer Schritt für Schritt spannen. Die Außenseite sollte man leicht wässern, somit wird die Gefahr, dass die Platte bricht reduziert. Jetzt wird die Schalung mit Brettchen zum Versteifen mit Spaxschrauben von unten beginnend etwa 3cm vor dem Ende des Bootes verschraubt. Die Löcher werden später noch mit Gewebe und Matte verschlossen.

 

- Nun wird am Spiegel abgeklebt, damit beim Wachsen und anschließendem Polieren kein Trennwachs an die Stellen kommt wo an laminiert wird. Sehr sorgfältig mit Trennwachs beginnen, mehrere Lagen auftragen und anschließend polieren. Dann noch Trennlack aufgetragen. Nun kommt das Klebeband vom Spiegel wieder ab.

 

- Jetzt beginnt das laminieren, als erste Lage wurde 180g Matte verwendet um schön dicht zu werden. Dann eine Lage 450g Matte in die Schalung, dann Biaxial-Glasgelege Streifen etwa 150mm breit etwa 40mm breit am Spiegel und den Rest in die Schalung, dann wieder eine Matte 450g, dann wieder einen Biaxial-Glasgelege Streifen 150mmbreit etwa 80mm breit am Spiegel und den Rest in die Schalung, dann wieder eine Matte, dann wieder einen Streifen Gelege 120mm am Spiegel, so dass dort ein guter Verbund entsteht. In etwa 3-4Lagen 450g Matte im Wechsel mit Biaxial-Glasgelege Streifen etwa 150mm breit von der Form der Heckverlängerung an den Spiegel laminiert. Das ganze sehr zügig verarbeiten (am besten zu zweit) und dann trocknen lassen.

 

- Während die Schalung trocknet wurde die vorbereitete verlorene Form für die Oberseite der Verlängerung wo man später drauf steht laminiert. In der Hauptsache nur 450g Matte bis auf die Aluteile die mit ein laminiert wurden, wo ich später die Leiter befestigen werde. Dort wurde wieder Biaxxial-Glasgelege verwendet.

 

- Der nächste Schritt ist das ausschalen. Dazu mussten alle Brettchen mit den Schrauben wieder runter und die Gurte abgemacht werden. Und beim Abreißen der Schalung sind nur ein paar kleine Stellen der weißen Beschichtung der Platte hängengeblieben.

 

- Auf den Spiegel im Übergang zur Heckverlängerung wurden noch zwei Streifen mit Biaxial-Glasgelege laminiert. Darauf wurde dann ein Multiplexbrett in Waage an den Spiegel geschraubt, diese Oberkante die dann entstanden ist diente dann als Auflage für die Trittfläche der Heckverlängerung. Zudem wurden zwei Bretter (ebenfalls aus Multiplex AW100 verleimt) die mit dem hinterem verbunden wurden und ca. 20mm neben den Streben der Badeleiter entlang mit Dickharz am Boden verklebt wurden. Das brachte die nötige Stabilität der Trittfläche.

 

- Die Aufdickung der Innenseiten zur Rückbelegung habe ich mit mehreren Lagen eines Harzbeständigen harten Schaumstoffes der auf einem Gewebe aufgeklebt und geschlitzt war (dadurch sehr biegsam um sich an die gebogenen Seitenwände der Heckverlängerung an zu schmiegen) verklebt. Somit erhielt ich die gewünschte Dicke von ca. 30mm. Darauf wurde dann wieder mit 450g Matte laminiert und die Oberkante modelliert.

 

- Jetzt kommt ein wichtiger Punkt um die Versteifung der Heckverlängerung von außen zu gewährleisten. Es wurden wieder 150mm Biaxial-Glasgelege so verschachtelt und überlappend laminiert, dass der wie oben beschriebene Streifen der Seitenwände (ca. 3mm Absatz) keine Kanten und Buckel hatte.

 

- Dann musste alles noch mehrmals mit Epoxispachtel, anschließendem schleifen und wieder Spachteln so sorgfältig bearbeitet werden, das keine Löcher und Kanten mehr vorhanden waren.

 

 

Auf die hier dokumentierte Beschreibung übernimmt der Verfasser keine Garantie oder Gewährleistung. Hier ist nur die Vorgehensweise zusammengefasst.

 

 

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