Bildergalerie Holzarbeiten Kambaladeck

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Bildergalerie Holzarbeiten und Kambaladeck

 

 

Hier versuche ich die Holzarbeiten zu beschreiben. Bilder sagen aber mehr als Worte.

 

Bestellt wurden 2 Bohlen Kambala 5000 x 400-450 x 54mm, diese wurden zuvor gedanklich in verschieden große Stücke aufgeteilt und dementsprechend zurechtgesägt.

 

- Geplant war es die Handläufe mit den darunter liegenden Schiebelukleisten neu zu machen, weil alles sehr vergammelt war.

 

- Die Scheuleisten waren auch zum Teil gebrochen und mussten erneuert werden.

 

- Die Pinne war auch vergammelt

 

- Der Salonboden (war aus Holz mit PVC belegt)

 

- Das Bodenrost in der Plicht (es gab keins)

 

- Die Sitzflächen in der Plicht (gab es nicht)

 

- Das Laufdeck (gab es nicht)

 

In groben Schritten erklärt, habe ich als erstes von einer Bohle die leider wegen der nur 4100mm verfügbaren Sägetischlänge bei einer CNC-Plattensäge mit 2 Vorritzern ein Stück in ca. 900mm abgeschnitten. Dann einmal besäumt um gerade zu sein und anschließend die Rohlinge für die Scheuerleisten gesägt. So das ich am Ende 6 Stücke in 20x40x4100mm zur Verfügung hatte. Durch anschließendes abrichten und in Trapezform zuschneiden, wurde die Form wie gewünscht.

 

Dann mussten nur die Reststücke Schritt für Schritt aufgeteilt und zugeschnitten werden.

Die Längen haben sich aus den benötigten ergeben. Dann wurden die 400 – 450mm breiten und je nach Länge gesägten Platten in der Breite geteilt und auf einer breiten Seite abgerichtet, anschließend auf dicke gehobelt (alle auf 48mm). Je nach Verwendung (für was die Stücke waren), habe ich auf einer Formatkreissäge Streifen in 6mm, 8mm, und 10mm Breite zurechtgesägt. Somit entstanden dann die Leisten, die ein Format von 6x48 oder 8x48 oder 10x48mm und der dementsprechenden Länge hatten. Die wurden dann auf die vorbereiteten Trägerplatten (Betoplan 4mm AW100 verleimt), die ich zuvor aus angefertigten Pappschablonen (Tetrapackrollen) angefertigt hatte aufgeklebt, dann verfugt und auf einem 3m langen Bandschleifer geschliffen.

 

Am schwierigsten war es die Laufdecks neben dem Salon, weil sie geschwungen sind, auch ansehnlich werden zu lassen. Lange wurde probiert, mit der Chefin diskutiert, Freunden beratschlagt. Dann habe ich dort mit vielen Klötzen als Anschlag um die gebogene Trägerplatte die erste Rahmenleiste auch so geschwungen aufgeklebt. Die restlichen gingen dann wieder recht einfach weil man nur den Verlauf beachten musste.

Da das Deck aus vier Teilen bestand, war nun die Kunst, das der Verlauf der Leisten mit den Gehrungen auch zusammen passten wenn sie auf dem Boot liegen. Aber es hat geklappt.

 

Aber seht selber auf den Bildern.